… das wär doch mal was, oder, liebe EU? Leider wurde dieser Aspekt im “Recht auf Reparatur” nicht bedacht. Was ist heute schon ein Gerät ohne passende Software?

Diese Idee wäre ein Win-Win für alle: dann würden Hersteller vielleicht einmal mehr nachdenken, bevor sie verkaufte Geräte durch Abschaltung der Software oder Cloud zu Elektroschrott degradieren, oder vielleicht gleich weniger Nonsens und besser durchdachte Produkte auf den Markt werfen. Und findige Bastler hätten später auch noch ihren Spaß. Während des Support-Zeitraums kann die Software ja meinetwegen Closed Source bleiben, wenn der Hersteller meint.

App-Aus für selbstschnürende Nike-Sneaker
Osram macht Lightify-Leuchten dumm
Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet
Logitech deaktiviert Fernbedienungshub

Aktuell entscheidet der Kunde durch seinen Kauf, mit was die Hersteller so durchkommen. Und auch hier funktioniert der freie Markt leider nicht. Die Leute kaufen allen möglichen Cloud-Only-Krimskrams und finden es toll.

Aus einer ähnlichen Richtung weht der Wind (durch die Windows, haha) beim Thema Features in der Cloud. Auch wenn die Software nicht komplett eingestellt wird muss man immer wieder mit unliebsamen Entscheidungen des Herstellers leben, und diese sind meist ziemlich kurzfristig und willkürlich. Friss oder stirb: Microsoft streicht Teams-Feature mit heftiger Kritik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  1. Keine Kommentare.